Die Matrix verstehen und Freiheit erleben

Der Mensch – ein Wunder, die Welt ist wunderbar

Das unglaubliche Abenteuer Leben wird immer wunderlicher, je mehr wir uns erlauben über unseren Tellerrand hinaus zu sehen. Diese Metapher ist uns allen wohl bekannt, was ist aber mein Tellerrand und über was soll ich jetzt schauen? Erlaube mir einen kurzen Exkurs zum dem, was denn der Teller ist.

Ein Teller ist ein Körper in den wir etwas füllen. Dieser Körper besteht aus Atomen. In meinen ersten Vorträgen, die ich in den Jahren 1998 hielt, eröffnete ich diese in dem ich meine Zuhörer darauf aufmerksam machte, was feste Materie bedeutet. Stellen wir uns vor, dass wir einen Atomkern im Massstab so vergrössern, dass er die Grösse eines Fussballs hat. Die Teile die um diesen Kern oszillieren, Protonen, Neutronen und Elektronen sind in unserem Massstab noch Staubkorn gross und umkreisen den Kern (Kern = Fussball) in einer Entfernung von ca. 10 km im Radius. Diese Teile werden als Masse bezeichnet. Das bedeutet, dass der Durchmesser dieses Kreises 20 km beträgt. Dazwischen ist das NICHTS oder Vakuum. Dr. Ulrich Warnke, der einige Bücher zum Thema Quanten Philosophie und Spiritualität veröffentlichte, beschreibt es noch ansehnlicher. Er eröffnet mit dem gleichen Beispiel, wechselt aber die Perspektive von einem 2-dimensionalen in einen 3-dimensionalen Körper. Seine Perspektive: Würden wir die ganze Masse in uns entfernen und sie aufschichten, würde ein Mensch von 1.80m noch 20 Mikrometer (μm MÜ) hoch sein. Da sich diese Winzigkeit unseren Augen entzieht, fügt er an, dass sich, wenn wir die Grösse des Menschen auf Eifelturm Grösse aufblasen würden (300 Meter) nach Entzug der Masse noch 3mm zurückblieben, sprich die Grösse eines Flohs. Das ist also das, was wir feste Materie nennen. Oder anders ausgedrückt der «leere Raum». Als ich das vor kurzen wieder hörte, wurde ich inspiriert dem nochmal anders auf den Grund zu gehen. Eckhard Tolle spricht in seinem Buch «Jetzt die Kraft der Gegenwart» den inneren Körper an und ich dachte so bei mir, es wäre doch mal spannend den inneren Körper aus dieser Perspektive zu erleben und in dieser Intention entdeckte ich Erstaunliches.

In einem meiner nächsten Coachings war ich konfrontiert mit jemandem, der eine unglaubliche mentale Aktivität zeigte, und wir hätten auf der Achse der Polarität von Einschränkung zum Wachstum viele, viele Verbindungen machen können. Themen hätten wir genügend gehabt. Da kam mir der Gedanke an «die Verbindung des inneren Körpers» wie ich sie für mich genannt habe. Ich machte also das, was ich in den letzten Wochen selber verinnerlichte. Nach dem Erleben der Körper Sensorik (Muskeltest) Ja/Nein, folgte der Satz: «Es ist im höchsten und besten Interesse, die Verbindung des inneren Körpers zu erleben». Darauf folgte die Verbindung, im ersten Schritt der Aufbau des Atemmusters so wie wir es in der «Q! des tiefen Vertrauens» kennen. Danach führte ich so wie ich das an mir erlebt hatte durch den Körper um diesen «leeren Raum» zu erleben. Die Verbindung dauerte etwa 20 Minuten. In dem Gespräch das wir hinterher führten erzählte mir die Dame, dass sie nach sehr kurzer Zeit eine wohlige Welle in sich wahrnehmen konnte und dass sie dadurch auch diese Verbindung sehr intensiv erlebte. Wir verabredeten einen neuen Termin, zwei Wochen später.

Beim nächsten Coaching berichtete sie mir Erstaunliches. Einerseits, was mich sehr freute, sagte sie mir, dass sie diese Übung die darauffolgenden Tage immer mal wieder selber machte. Dies brachte Ihr eine nie gekannte Ruhe in den Körper und in die Gedanken. Eines der grossen Themen in ihrem Leben, ihre Arbeit, veränderte sich in einem solchen Ausmass wie sie es nie für möglich gehalten hätte. Von einem «wir legen ihnen nahe zu kündigen» zu einem «wir schätzen sie und ihre Arbeit und geben ihnen mehr als sie vorher hatten». Ihre «Gegner» nahm sie selbst plötzlich als Mitmenschen wahr und entwickelte sogar Empathie. Sie hätte es sich zuvor nicht vorstellen können, einen solchen Blick auf die Situation zu werfen.

«Das Himmelreich ist in Euch» diesen Spruch kennen wir aus der Bibel, und er beschreibt «das dynamische Wirken JHWH`s», laut Wikipedia. Aber lassen wir mal Gott aussen vor. Dieses «dynamische Wirken» das in uns liegt, wird also schon in der Bibel beschrieben. Können wir das mit dem naturwissenschaftlichen Modell des Atoms Verbinden? Ja, das können wir und zwar sehr direkt. Dem Modell, das ich beschrieben habe, fehlt nämlich noch ein Teil.

In der Quantenphysik ist seit 80 Jahren bekannt, dass der Beobachter eines Experimentes dieses beeinflusst. Das Atom besteht aus der Masse des Kerns, Protonen, Neutronen und Elektronen. Doch daneben gibt es auch sogenannte «Botenteilchen» im Bereich der Elektronen; die Photonen und im noch kleineren die Gluonen. Diese Botenteilchen sind reine Information, weshalb sie auch Informationsteilchen genannt werden. Sie bringen die Information an die Masse (Kern, Protonen, Neutronen, Elektronen). Anders ausgedrückt «Bewusstsein informiert Masse, die sich entfaltet». Information bedeutet übersetzt aus dem Lateinischen ‘formare’ (formen, bilden, gestalten). Wenn also «das Oben dem Unten gleicht» «wie Innen ähnlich Aussen ist» bringt mich das auf den Gedanken, dass die Botenstoffe, die wir aus dem Körper kennen «Adrenalin und Endorphin» in der Entsprechung auch in uns sind. Die Wissenschaft nennt diese Boten- oder Informationsteilchen. Genauso wie Adrenalin oder Endorphin in uns wirken, wirken diese Botenteilchen in uns, in unserem «Quantenkörper» oder «inneren Körper» Bei Hans Peter Dürr, seines Zeichens Assistent von Werner Heisenberg, einem der Begründer der Quantenphysik, nennt diese Botenteilchen «Wirk`s». Er sagte das in einem Interview mit einem warmen Lächeln. Die «Wirk`s» brauchen das Bewusstsein, denn Bewusstsein formt die Materie. Oder anders ausgedrückt, «ein Wirk braucht ein Merk» um die Masse zu informieren und in Erscheinung zu treten. Uns steht es dann wieder frei, diese Erscheinung zu bewerten und zu benennen.

Es gelingt uns immer mehr zu beobachten, was in Erscheinung tritt, je mehr wir bereit sind dieses «Beobachten» und in uns zu kultivieren. Gedanken kommen und Gedanken gehen, und in dieser Endlosschleife haben wir die Möglichkeit die Pause Taste zu drücken, in dem wir ganz einfach unseren nächsten Atemzug begleiten. Und schon sind wir das «Merk`s» durch das «Es» wirkt.

Ich wünsche Euch ein besinnliches Fest und freue mich, Euch im 2019 wieder zu treffen. Gerne mache ich auf den Schöpfertag am 12. Januar aufMERKsam, um das Jahr 2019 nicht nur zu eröffnen sondern bewusst in die Gestaltung des Lebens einzufliessen als lebendiger Funke des Seins, mit all Deinen Wünschen, Zielen und Träumen.

 

In herzlicher Verbundenheit Christian

 

Trink einen Schluck aus dem Becher der Wissenschaft und Du wirst zum Atheisten, Trink ihn leer und auf dem Grund wartet Gott».  So beschrieb Werner Heissenberg, als einer der Väter der Quantenphysik, sein Erleben.